Patricia Stahel-Haupt, Geschäftsführung
Wie bist du zur Sprachreisebranche gekommen?
Dies war ein Zufall. Gegen Ende meiner Lehrzeit hat mir ein Mitarbeiter erzählt, seine Tochter suche eine Mitarbeiterin in einem Sprachreisebüro und ich habe mich beworben. Jetzt arbeite ich bereits seit 14 Jahren in der Sprachreisebranche und es macht mir nach wie vor sehr viel Spass.
Was gefällt dir besonders an deinem Job?
Jeder Tag ist anders als der andere. Jeder Kunde hat andere Bedürfnisse und Vorstellungen. Zudem sind wir den ganzen Tag mit der ganzen Welt in Verbindung.
Was ist dir bei der Beratung von Kunden wichtig?
Sehr wichtig ist, dass wir im Vorfeld bereits einige Informationen zum Kunden und zu seinen Wünschen haben, um uns so vorbereiten zu können. Der Kunde muss erzählen und uns mitteilen, was seine Bedürfnisse sind. Nur so ist es möglich den passenden Ort, die richtige Schule und Kurs zu finden.
Was denkst du, unterscheidet euch von eurer Konkurrenz?
Wir reisen selber sehr gerne und kennen praktisch alle Sprachschulen persönlich. Durch die Grösse unserer Agentur nehmen wir uns Zeit für die Kunden, damit sie sich wohl und gut aufgehoben fühlen.
Hast du selber schon mal einen Sprachaufenthalt gemacht? Wo und wie war’s?
Meinen ersten Aufenthalt habe ich in Lausanne gemacht, mit 14 Jahren. Danach kam Bournemouth mit 16 Jahren. Es folgten weitere Sprachaufenthalte in Perth mit 22 Jahren, Salamanca mit 23 Jahren und Südafrika mit 32 Jahren. Ich kann sagen, dass egal wie alt ich war, jeder Aufenthalt auf seine Art ein spezielles Erlebnis war. Ich habe viele Leute aus aller Welt kennengelernt. Ich kann mich heute noch an die Zeit in Lausanne erinnern. Das ist das schöne an Sprachaufenthalten, sie bleiben für immer eine Bereicherung und erweitern die eigene Lebenserfahrung und persönliche Einstellung.
Welches ist deine liebste Sprachreisedestination und weshalb?
Ich finde Südamerika sehr faszinierend. Ich habe selber noch keinen Sprachaufenthalt dort gemacht, jedoch bin ich in diesen Ländern viel gereist und kenne viele Leute, die in Südamerika einen Sprachaufenthalt gemacht haben. Die Leute sind sehr offen und kommunikativ und jeder, ob Tourist oder Sprachstudent, wird sofort integriert. Zeit für Heimweh bleibt nicht. Die Natur ist atemberaubend und das Land eignet sich auch sehr gut, um nach dem Aufenthalt noch zu reisen. Zudem ist es eine Destination die auch für kleinere Budgets geeignet ist.
Welches ist eine besondere Schule? Weshalb?
Langports in Brisbane oder Gold Coast. Jeder Sprachstudent ist nicht einfach in einer Klasse eingeteilt, sondern hat verschiedene Levelklassen. Grammatik, Höhrverständnis, Konversation etc. So kann jeder Student individuell auf die eigenen Stärken Fortschritte erzielen. Jeden Montag werden die Fortschritte besprochen und allfälllige Klassenanpassungen gemacht. Die Rückmeldungen unserer Kunden sind wirklich sensationell. Zudem ist ein Sprachaufenthalt in Australien einfach auch eine tolle Möglichkeit ein wunderbares Land zu bereisen.
Hast du einen Geheimtipp? Destination, Schule…
Ich bin ein absoluter Fan von Kapstadt. Ich empfinde es als sehr schade, dass Kapstadt oder allgemein Südafrika nach wie vor als eher gefährlich eingestuft wird. Klar ist, dass in der Dunkelheit ein Taxi als Transportmittel genommen werden muss. Tagsüber gibt es jedoch keinen Grund zur Sorge. Es gibt so viel zu erkunden: geniale Stadt, wunderschöne Strände, faszinierende Geschichte, Restaurants für Gourmets oder Leute, die es gerne schnell haben, wunderschöne Bergwelt und ausgezeichnete Weingüter. Wer kann schon sagen, er habe The Big 5 gesehen… diese Enteckungsreise bietet sich nach einem Sprachaufenthalt in Südafrika an.
Was ist im Moment besonders angesagt?
Nach wie vor sind die Cambridgekurse sehr beliebt und haben an Wichtigkeit nicht verloren. Viele Schule haben zusätzliche Daten auch während dem Sommer ins Programm aufgenommen. Es gibt somit mehr als nur 3 Prüfungsdaten pro Jahr.

