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Sprachaufenthalt Cuzco

DIE ALTE HAUPTSTADT DER INKAS nimmt die Besucher mit auf eine Reise in die ferne Vergangenheit. Hier findet man Zeugnisse der bewegten Geschichte des Inkareiches. Kathedralen, Kirchen, Inkaruinen und viele andere Sehenswürdigkeiten sowie die fantastische Landschaft inmitten der Anden machen Cuzco zu einem magischen Anziehungspunkt. Die Stadt liegt in einem Hochtal, etwa 3’500 m über dem Meeresspiegel, am Zusammenfluss von Chunchullmayo, Tullumayo und dem Huatanay. Bei der Ankunft der Inka war Cuzco in diesem Tal im 10./11. Jahrhundert nicht mehr als ein kleines Dorf. Der Ausbau bzw. Umbau zur Hauptstadt begann erst unter Inka Pachacuti und wurde unter seinem Sohn Tupac Yupanqui fortgeführt und beendet. Als Francisco Pizzaro am 15. November 1533 Cuzco ohne grössere Kampfhandlungen einnahm, erstrahlte die Stadt noch in ihrem alten Glanz. So konnten spanische Chronisten beschreiben, wie Cuzco damals aussah. Erst während der Belagerung Cuzcos 1536 durch den von den Spaniern eingesetzten und später abtrünnig gewordenen Inka Manco, gingen fast alle Gebäude in Flammen auf. Noch heute kann man aber in Cuzco Überreste der Inkaarchitektur finden, da die heutige Stadt auf den Grundmauern der Inkagebäude errichtet wurde.

MACCHU PICCHU ist eine gut erhaltene Ruinenstadt der Inka, die in 2’360 Meter Höhe auf einer Bergspitze der Anden über dem Urubamba-Tal in 112 km Entfernung von Cuzco liegt. Erbaut wurde die Stadt einer Theorie zu Folge von Pachacútec Yupanqui, einem Herrscher der Inka um 1450. Er schuf die Grundlagen für die Ausdehnung des mächtigen Inkareiches und führte den Kult um den Sonnengott Inti ein. Eingebettet zwischen dicht bewachsenen Bergen, war die Stadt für die spanischen Eroberer im Jahre 1532 unsichtbar und ist dadurch der Zerstörung entgangen. Die Stadt umfasste mehr als 200 steinerne Bauten, die mit einem System von Treppen verbunden waren. Etwa 3’000 Stufen sind heute noch erhalten. Sinn und Zweck dieser Stadt sind bis heute umstritten. Es existieren über sie keine Überlieferungen bzw. wissenschaftlichen Aufzeichnungen, weshalb nur Vermutungen angestellt werden können. So wurde die Stadt, deren ursprünglicher Name unbekannt ist, nach einem der nahe gelegenen Berggipfel benannt, zwischen denen die Ruinenstadt liegt: Machu Picchu. Erst am 24. Juli 1911 wurden die Ruinen durch Zufall während einer Expedition der Universität Yale unter der Leitung von Hiram Bingham entdeckt.

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