
Sprachaufenthalt Sámara
40 KILOMETER SÜDLICH VON NICOYA liegt an der Westküste der gleichnamigen Halbinsel der Strand von Sámara mit seinen unzähligen Palmen. Die nach Süden gewandte, sanft geschwungene und vom Felsen «Punto Indio» begrenzte Bucht hat einen der sichersten und ruhigsten Strände Costa Ricas und zieht Ausflügler aus dem ganzen Land an. Es herrscht dementsprechend besonders an Wochenende viel Betrieb, denn wohlhabende «Ticos» und «Ticas» unterhalten in Sámara ihre Sommerhäuser. Der fast vier Kilometer lange Sandstrand verlockt geradezu zu einem Strandlauf. Durch das vorgelagerte Korallenriff sind die Wellen hier nur klein und es gibt kaum Strömungen – ideal also zum Schnorcheln und Tauchen. Wer Glück hat, kann hier im Dezember auch die Wanderung der Wale beobachten oder jene Delphine erblicken, die es draussen am Riff gibt. Meeresschildkröten, Krokodile in den Mangroven-Sümpfen bei Carillo, die Storchenwanderungen im September sind weitere Attraktionen in und um Sámara.
SÁMARA SELBST HAT SICH IN DEN LETZTEN JAHREN zu einem kleinen und bekannten Touristenort entwickelt. Der Ort ist aber immer noch eines der liebenswertesten Stranddörfer Costa Ricas, in denen die Zeit immer still zu stehen scheint. Inzwischen gibt es, neben vielen kleinen Bars, auch einige Restaurants, in denen man sehr gut essen kann. Der kleine Flugplatz und das Ortszentrum liegen rund 4 Kilometer von Playa Sámara entfernt. In der Gegend um Sámara gibt es einige Naturschutzgebiete und Nationalparks. Bekannt sind vor allem die Nationalparks «Palo Verde», mit seinen zahlreichen Wasservogelarten und Zugvögeln, und «Barra Honda», welcher mit seinen weit verzweigten Karsthöhlen vor allem bei Höhlenforschern beliebt ist.