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Sprachaufenthalt in Kuba

HEITERER SONNENSCHEIN, kilometerlange, feinsandige Strände, das türkisblaue Meer und eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 25 Grad. Die koloniale Vergangenheit des Landes ist überall gegenwärtig. Neben Havanna sind Trinidad, Camagüey und Santiago de Cuba die bekanntesten Kolonialstädte. Die westliche Provinz Pinar del Rio ist das Mekka der Zigarrenraucher. Nebst weitläufigen Tabakplantagen prägen üppige Wälder und die fruchtbare, rote Erde das Bild. Im Viñales-Tal gibt es bizarre Kalksteinkegel zu sehen, welche teilweise bis zu 400 Meter in die Höhe ragen. Die Nordküste lockt mit ihren Stränden und Koralleninseln, wohingegen der Süden des Landes touristisch weniger erschlossen ist. Nebst Mangrovensümpfen gibt es hier grosse Weideflächen und Plantagen, auf denen Zuckerrohr, Ananas, Orangen und Reis angebaut werden. Auf der dünn besiedelten Peninsula de Zapata befindet sich ein weitläufiger Nationalpark, der sich ausgezeichnet dazu eignet, die kubanische Tier- und Vogelwelt zu beobachten. Die Bedingungen sind ideal und so öffnet sich der kommunistische Inselstaat zunehmend dem Tourismus. Und da dieser bereits zur bedeutendsten Einnahmequelle des Landes geworden ist, tut man auf Kuba alles, damit sich die zahlungskräftige Klientel so wohl wie möglich fühlt.